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Gestern war es endlich so weit. Die warmen Temperaturen haben Tirol erreicht und es kamen richtige Sommergefühle auf. Hier in den Bergen zeigt sich zwar im Winter auch häufig die Sonne, aber nichts geht über einen warmen, sonnigen Frühlingstag. Alles blüht, es ist nicht zu heiß, die Luft riecht nach frisch gemähtem Gras, die Berggipfel sind teilweise noch mit Schnee bedeckt und sind die einzigen, die noch nicht bereit für den Sommer sind. Für alle Bürohasen ist das den ganzen Tag lang ein Jammer, denn meistens friert man im Büro, während außen die Sonne scheint. Die Bürotüren werden an so einem Tag um 18 Uhr raschest geschlossen und das ausgemachte Date mit einer Freundin zum gemütlichen Abendspaziergang kann losgehen.

Hier stellen wir euch eine gemütliche 6 km Wanderung mit nur rund 300 Höhenmetern in Reith im Alpbachtal vor. Die Runde ist in gemütlichen 1,5 Stunden zu bewältigen. Es ginge natürlich schneller, aber wenn Freundinnen spazieren gehen, dann muss man schon mal, um etwas genau erklären zu können, zwischendurch stehen bleiben oder man bewundert gemeinsam den schönen Ausblick,…Gründe dafür gibt´s genug. Aber jetzt zu den tollen Bildern und der Beschreibung von der netten Wanderung:

Startpunkt ist das Dorfzentrum Reith im Alpbachtal, direkt bei der Kirche. Weiter gehts am Weg R10 Richtung Osten bis zum Tunnel der Landesstraße. Diese überqueren und rauf Richtung Scheffachberg auf dem Weg R10.

Blick vom Scheffachberg Richtung Kramsach, Rofan

Blick vom Scheffachberg Richtung Kramsach, Rofan


Scheffachberg in Reith im Alpbachtal

Scheffachberg in Reith im Alpbachtal


In der Höhe von “Alpsteg” geht dann links ein netter Waldweg, damit man nicht auf der Straße gehen muss. Weiter geht´s Richtung Scheffachalm. Von der Scheffachalm auf einem Waldweg runter bis Locham (direkt am Alpbach).
Weg von Scheffalm runter nach Locham

Weg von Scheffalm runter nach Locham


Locham direkt am Bach "Alpbach"

Locham direkt am Bach Alpbach


Talauswärts am Bach entlang bis zur Hygna Brücke. Dort die Straßenseite wechseln und auf den Feldern vom Reither Anger zurück ins Dorfzentrum.
Feldweg Reither Anger zurück ins Dorfzentrum

Feldweg Reither Anger zurück ins Dorfzentrum


Blick auf Reith im Alpbachtal vom Reither Anger

Blick auf Reith im Alpbachtal vom Reither Anger mit frisch gemähten Feldern

Route der Wanderung in  Reith im Alpbachtal

Route der Wanderung in Reith im Alpbachtal

Wir sind natürlich jederzeit bereit genaue Auskünfte über die verschiedensten Wanderungen im Alpbachtal Seenland zu geben.
Einfach anrufen unter +43 (5337) 21200! Wichtig ist nur eines – geht raus und entdeckt unsere wunderschöne Landschaft.

Stark gewürzte Volksmusik mit Jazzeinlagen, schräge Kostüme und ein neuer Regisseur werden in diesem Sommer bei den Rattenberger Schlossbergspielen für einen surrealen Nestroy mit viel Pepp sorgen. Seit 1954 gibt es den Theaterverein der Rattenberger Schlossbergspiele. Was damals als kleine Laienbühne in Rattenberg begann, ist heute zur größten Freilichtbühne Tirols herangewachsen. Im letzten Jahr eroberten die Schlossbergspiele mit Mitterers Erstaufführung von Franziskus erneut das Publikumsinteresse und erreichten mit 10.600 Zusehern eine der auslastungsstärksten Produktionen. Im kommenden Sommer setzt Obfrau Claudia Lugger nach langem wieder eine Komödie an, denn „im Sommer soll wieder herzhaft gelacht werden“. Mit Nestroys „Einen Jux will er sich machen“ will das Laientheater wieder neue Wege beschreiten. Weg von der realen, historischen Darstellung, hin zur surrealen und modernen Inszenierung lautet die Devise. Erstmals wird der Innsbrucker Regisseur und Schauspieler Alexander Kratzer die Regie in Rattenberg führen.

Schlossbergspiele Rattenberg

Schlossbergspiele Rattenberg


„Es ist ein gut gebautes Stück, das richtig viel Spaß machen wird“, verrät Alexander Kratzer. Die Posse mit Gesang stammt aus dem Jahr 1842. Es ist eine schwungvolle Verwechslungskomödie, die der Regisseur modern und zeitgemäß auf die Freilichtbühne bringen will. Kratzer stand im „Jux“ bereits selbst auf der Bühne und weiß worauf es ankommt: „Wenn die Spieler spaß haben, wird auch das Publikum mitgerissen“ so der Regisseur. Dabei greift Kratzer gerne auf Slapstick und Situationskomik zurück. Auch in Rattenberg soll der Nestroy mit viel Pepp und Witz aufgeführt werden. Dazu hat sich Kratzer gleich zwei Profis an seine Seite geholt. Die Kostümbildnerin Alexia Engel und der Musiker Romed Hopfgartner von der Gruppe Franui, werden der Inszenierung einen pfiffigen Anstrich verpassen.
Schlossbergspiele Rattenberg, Tirol

Schlossbergspiele Rattenberg, Tirol


„Die Musik wird ein Experiment aus stark gewürzter Volksmusik mit Jazzelementen“, erzählt Komponist Romed Hopfgartner. Im Spannungsfeld zwischen Jazz und Bodenständigem wird die Creme de la Creme der Tiroler Musikszene die Lieder einspielen: Franz Posch, Florian Bramböck, Martin Ohrwalder und Wolfi Rainer lassen die Steirische Harmonika auf groovige Klänge treffen. Dazu wird auf der Bühne live gesungen. Die Liedtexte stammen aus der Feder Kratzers, der das aktuelle Geschehen in Tirol aufs Korn nehmen wird. Politische Themen, Freunderlwirtschaft und Co geben den Liedern ihren eigenen Akzent. Schräg und fetzig werden auch die Gewänder sein. Kostümbildnerin Alexia Engel lässt historische Schnitte auf knallige Farben treffen. Pompös a la Vivienne Westwood verleihen die Kostüme dem Spiel eine surreale Note.
„Die Kostüme dienen der Überhöhung – fetzig, schrill und schräg wird´s werden“, so Engel. Für die Umsetzung ist erneut die 80-jährige Schneiderin Ria Mair, das Urgestein des Theatervereins, zuständig. Die Premiere findet am 28.Juni statt.

TERMINE „Einen Jux will er sich machen“
Posse mit Gesang von Johnann Nestroy
Regie: Alexander Kratzer,
Musik: Romed Hopfgartner, Kostüme: Alexia Engl u. Ria Mair
Die 1842 entstandene Posse mit Gesang besticht durch brillanten Sprachwitz, turbulente Situationskomik und eine Fülle von witzig gezeichneten Charakteren.
Termine 2013: 28. Juni Premiere, 29. Juni Ersatzpremiere
Juli: 01., 02., 06.–09., 12.-15., 23.-25., 30., 31.
August: 05.-09.
Beginn jeweils um 21 Uhr
www.schlossbergspiele-rattenberg.at
www.rattenberg.at

Zwischen dem felsig vorspringenden Schlossberg und dem Inn eingebettet liegt die Stadt Rattenberg. Die Einwohnerzahl entlockt Großstädtern vermutlich ein Schmunzeln, denn sie ist mit ihren rund 440 Bewohnern und 11ha Gemeindegebiet die kleinste Stadt Österreichs. Das Städtchen hat sich sein mittelalterliches Stadtbild bewahrt und vermittelt dies auf bezaubernde Art. Die malerische Fußgängerzone lädt zu einem Spaziergang durch die engen Gassen Rattenbergs.

Glasstadt Rattenberg, Tirol

Glasstadt Rattenberg, Tirol


Vorbei an den kunstvollen Glasgeschäften, bunten Fassaden, Türmen und der mittelalterlichen Burg bemerkt man schnell, dass die Stadt nicht groß sein muss, um Großartiges anzubieten. Rattenberg ist das Zentrum der Glasverarbeitung in Tirol. Überall in den Straßen findet man Glasschleifer, Glasgraveure und Glasmaler. Es ist faszinierend was die Glaskünstler von Rattenberg alles herstellen. Auf Wunsch kann man sich sogar sein persönliches Glas gravieren oder bemalen lassen. Der Kreativität sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt. Davon kann man sich selbst überzeugen und den Fachleuten über die Schulter schauen. Die Kunst des Glasblasens hingegen gibt es nur im Familienbetrieb Kisslinger Kristallglas zu sehen. Hier steht mitten im Geschäft der einzige Glasofen der Stadt, der zur beeindruckenden Schauwerkstatt wird. Drückende Hitze kommt einem entgegen, glühende Farben leuchten und der Geruch der harten Arbeit hängt in der Luft. 1400 Grad hat das Glas, wenn es der Glasbläser mit seiner langen Glasbläser-Pfeife aus dem Ofen schöpft. Aus dem rot glühenden Klumpen wird das Glas durch ständiges Drehen geformt. Das geschmolzene und sich drehende Glas zieht den Betrachter unweigerlich in seinen Bann. Nahezu alle Glasfacharbeiter haben ihr Handwerk in Kramsach gelernt.
Glasbläser Kisslinger Rattenberg

Glasbläser Kisslinger Rattenberg


Die Glasfachschule Kramsach befindet sich in der Nachbargemeinde und ist die einzige Ausbildungsstätte für Glasfacharbeiter in ganz Österreich. In vier Jahren lernen die Schüler hier die einzelnen Bereiche der Glasveredelung kennen und erlernen das ganze Spektrum der Glastechniken. Doch nicht nur die Schüler kommen im August, wenn der Schulbetrieb ruht, in den Genuss einer Ausbildung, auch alle Interessierten können hier die feinen Techniken rund um das Material Glas erlernen. Rattenberg und Glas – die Anfänge gehen ins 19. Jahrhundert zurück, als sich einzelne Glasveredler ansiedelten. Der Aufstieg des Glases begann mit der Niederlassung zahlreicher „Glasfamilien“ nach dem Zweiten Weltkrieg. Somit wurde Rattenberg zur Glasstadt Tirols und ist eines der beliebtesten und tollsten Ausflugsziele in Tirol.

Stationen beim Spaziergang durch Rattenberg:
* Nagelschmiedhäuser – die Häuser aus dem 12. Jahrhundert
* Kerzenwelt – einzigartige Kerzen und Wachsfiguren
* Glas Schwarz – Gravur von Glas
* Glas & Rahmen Schmidhammer – wundschöne Glasbilder
* Kristallglas Kisslinger – bekanntester Glashersteller und veredler der Stadt
* Cafe Konditorei Hacker – exzellente Confiserie-Erzeugnisse
* Johann Arzberger – Holzbildhauer
* Stadtbrunnen Hl. Notburga, die im 13. Jh in Rattenberg geboren wurde
* Gasthof Schlosskeller – Tiroler Schmankerl + Unterkunft in Rattenberg
* Augustinermuseum – mit Tiroler Kunstschätzen und Aussichtsturm
* Brauhaus Rattenberg – selbstgebrautes Bier
* Cafe Lavazza – Caffé, Eis, Cocktails,…
* Kunst aus Glas von Brigitte Kleyn-Altenburger – Glasbilder und Gemälde
* Stadtpfarrkirche
* Schlossberg mit einer wunderschönen Aussicht

„Der Mensch ist, was er isst“. Kaum ein anderer Satz bringt die Bedeutung der Ernährung besser zum Ausdruck als dieses schlichte Zitat des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach. So spiegeln die Essgewohnheiten wider, wer und was wir sind. Doch wusstest du, dass dieses Zitat auch auf die Kühe des Alpbachtals zutrifft? Was es damit auf sich hat, verrät Käsemeister Hubert Rendl: „Das Geheimnis für guten Käse liegt im Futter der Kühe.“ Dass Hubert Rendl viel Erfahrung in der Herstellung von Käse hat, liegt auf der Hand, denn er ist seit 26 Jahren in der Sennerei Reith im Alpbachtal tätig. Für die Käseproduktion verwendet er ausschließlich „Heumilch“, denn „in Heumilch liegt der Schlüssel für den besonderen Geschmack“, erzählt der Käsemeister.

Käserei Reith im Alpbachtal

Käserei Reith im Alpbachtal


Doch was genau ist Heumilch und wodurch unterscheidet sie sich von der herkömmlichen Milch? Rendl erklärt das wie folgt: „Unsere Bauern verzichten zur Gänze auf gärende Futtermittel (Silage). Die Hälfte unserer Milchlieferanten sind Biobauern“. Der Unterschied liegt also im Futter. Im Alpbachtal fressen die Kühe im Sommer saftiges Gras und Kräuter auf den umliegenden Almen und im Winter bekommen sie duftendes Heu zu fressen. Garantiert frisch, unvergoren, ohne Zusätze und Konservierungsstoffe. Und das schmeckt man auch! Damit das so bleibt, nimmt Rendl regelmäßig Milchproben. Doch die beste Kontrolle sei jene unter den Bauern selbst. Denn dem Nachbarn entgeht bekanntlich nichts. 65 Bauern aus der Umgebung liefern täglich ihre frische Heumilch an die Käserei.
Käsesorten Alpbachtaler Heumilchkäse

Käsesorten Alpbachtaler Heumilchkäse


Damals, im Jahr 1945, wurde die Sennerei Reith von den umliegenden Bauern gegründet. Vornehmlich um sich die langen Verkehrswege zu den Sennereien zu sparen. Das ist heute noch so. Ein eigener Milchtank sorgt für kurze und effiziente Transportwege. Täglich um drei Uhr morgens rattert der Sammelwagen auf die Almen im Alpbachtal. „Unsere Mitarbeiter kennen jeden Bauern beim Namen“, unterstreicht Rendl das Naheverhältnis zwischen den Bauern und der Käserei. So werden jährlich über 2 Millionen Liter Milch verarbeitet. Im hauseigenen Laden, der übrigens auch leckeres Bauernbrot, frische Vollmilch, Bergbauernbutter und viele weitere regionale Produkte anbietet, werden über zehn verschiedene Käsesorten angeboten. Die Heumilch-Palette reicht vom Alpbachtaler Bergkäse über Tilsiter, Emmentaler bis hin zum Bärlauchkäse und dem originellen „Alpbach-Taler“. Eine besondere Spezialität ist der Alpbachtaler Bierkäse. Dieser Käse entstand eigentlich aus einer Notsituation heraus, da in der Käserei zu wenig Butter produziert werden konnte. So kam der Käser auf die Idee einen Magerkäse zu kreieren. „Dass wir damit eine Marktlücke gefunden hatten, war uns nicht sofort klar“, erinnert sich Rendl. Vielmehr gab er dem Käse den Namen Alpbachtaler Bierkäse, „weil er so mager ist, dass man ein Bier braucht um ihn runter zu bringen“. Heute hat sich diese Meinung natürlich geändert. Der zarte Schnittkäse für Figurbewusste mit nur 8 Prozent Fett absolut wird unter anderem auch für die beliebten Kasspatzln verwendet. Der Käse aus Reith im Alpbachtal ist ein absolutes Naturprodukt, dies zeigt sich nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Farbe. „Im Winter, wenn die Kühe im Stall bleiben und Heu fressen, sind die Käsesorten heller. Im Sommer hingegen, wenn die Kühe auf den saftigen Almen grasen, werden die Käsesorten goldfarben“, weiß Rendl. Und noch ein Tipp: Die Naturprodukte sind direkt im hauseigenen Laden bei der Käserei Reith erhältlich. Wohl bekomm´s! Die Käserei ist natürlich auch Partner der Genussregion Österreich und hat den Titel “Alpbachtaler Heumilchkäse” www.genuss-region.at

Öffnungszeiten Käseladen Reith im Alpbachtal:
Mo. – Fr.: 7:30 – 12:00 Uhr und 15:00 – 18:00 Uhr
Samstag: 7:30 bis 12:00 Uhr
Kirchfeld 3, Reith i.A., Tel.: +43 (5337) 62 137

Weitere Einkaufsmöglichkeiten für bäuerliche Produkte im Alpbachtal Seenland:
Alpbacher Dorfladen
Bauernladen Kundl
Brixlegger Bauernmarkt (jeden 1. SA im Monat)
Breitenbacher Bauernmarkt (jeden 2. SA im Monat)

In der Zwickmühle

Wir stecken im Moment in einer kleinen Zwickmühle. Auf der einen Seite möchten wir noch die letzten drei Winterwochen bis Ostern bewerben, solange das Skigebiet noch geöffnet hat und auf der anderen Seite kommen schon so richtige Frühlingsgefühle auf. Im Tal verschwindet der Schnee, die ersten Blumen sprießen aus dem Boden, die Kirschbäume zeigen ihre ersten rosaroten Blüten und man kann schon genüsslich in der Sonne sitzen und Energie tanken.

Die ersten Blumen im Frühling im Alpbachtal Seenland

Die ersten Blumen im Frühling im Alpbachtal Seenland


Die Sportler unter uns nützen die warmen Frühlingstemperaturen und schwingen sich gleich auf´s Bike oder schlüpfen in ihre Laufschuhe und drehen die ersten Runden im Freien. Eine Kollegin hat ein absolutes Schnäppchen ergattert und ihre neuen Laufschuhe von Asics gleich ausprobiert und einen guten Tipp für eine Laufrunde im Frühling mitgebracht:

Strecke: 8,5 km mit einer Laufzeit von ca. 1 Stunde, 250 Höhenmeter
Hier als PDF zum Download
Startpunkt im Inntal auf 510 m Seehöhe in Breitenbach am Inn: Vom Ortsteil Kleinsöll vorbei beim Krämerwirt auf der Asphaltstraße hinauf Richung Grattau – weiter auf Waldboden durch den Grattauwald Richtung Butterbichl – entweder weiter bis zum Kaiserblick (Schönau) oder gleich rechts den Butterbichlweg entlang laufen und wieder abwärts auf der Asphaltstraße bis zum Ortsteil Glatzham. Von dort wieder retour über Egg und Berg bis zum Startpunkt in Kleinsöll.

Nicht selten stößt man zu dieser Jahreszeit auf ein zurückgebliebenes Schneefeld oder einen durchnässten Waldboden, daher sollte man geübt im Hin- und Herspringen während des Laufens sein, denn die neuen Schuhe sollen ja nicht gleich dreckig werden. Ihr Fazit: Die warme Frühlingsluft hat ihr so richtig gut getan und sie war doch tatsächlich zu warm angezogen. Die neuen Laufschuhe sind Dank der guten Federung bestens für ihre Laufrunden geeignet und geben einen super Halt. Leider musste sie feststellen, dass die Kondition im Winter etwas auf der Strecke geblieben ist und sie wird sich nun überlegen, ob sie nicht doch noch die letzten drei Wochen im Skigebiet genießen wird.

Sonnenskilauf im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Sonnenskilauf im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau


Frühlingsgefühle & Skifahren passen nämlich auch sehr gut zusammenpassen, denn auf den Bergen liegt ja tatsächlich immer noch genügend Schnee und speziell am Vormittag ist es einfach herrlich die Pisten im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau runterzuwedeln und dann bei der Skihütte in der Sonne den Tag ausklingen zu lassen.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, wir wünschen euch viel Spaß!

Wohnen in Alpbach

Grad letztens waren wir wieder auf einer Ferienmesse und haben für unsere Region die Werbetrommel gerührt. Wir erzählen dort wie toll es doch ist im schönsten Dorf Österreichs, Alpbach, Urlaub zu machen. Die meisten Leute haben davon noch nie gehört und wollen genau wissen, was denn dort so besonders ist. Spätestens jetzt kommen wir voll in Fahrt und schwärmen dem Gegenüber von dem urigen Bergdorf auf 1000 m Seehöhe vor. Umringt von beeindruckenden Bergen reiht sich in Alpbach ein Holzhaus an das andere und das einzigartige an Alpbach ist, dass wirklich alle Häuser aus Holz sind und den gleichen Baustil vorweisen. Die Maße der Dächer, Fenster, Balkone, etc….alles gleich und deshalb kann man bei diesem Anblick eigentlich seinen Augen gar nicht trauen, denn selten sieht man ein so homogenes Ortsbild. Vorletzte Woche lauschten wir beim Mittagessen ein paar Gästen am Nachbartisch zu und diese meinten: “Wir waren jetzt schon an so vielen Orten in Urlaub, aber jetzt haben wir endlich das gefunden, was wir immer gesucht haben. Einen so ruhigen, idyllischen und schönen Ort wo wir uns einfach wohl fühlen!”. Besser hätten wir es auch nicht beschreiben können.

Alpbach Holzfassaden mit Gratlspitz im Hintergrund

Alpbach Holzfassaden mit Gratlspitz im Hintergrund


Diese Woche haben wir über Google Alerts wieder mal einen Link mit Häusern aus Alpbach erhalten, die zum Verkauf stehen. Eigentlich ist das eher eine Seltenheit, denn die allermeisten Höfe bleiben im Privatbesitz und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Aber das ist auch nicht weiter schlimm, denn man hat ja immerhin die Möglichkeit in einem dieser schönen Holzhäuser Urlaub zu machen und sich von den freundlichen Vermietern so richtig verwöhnen zu lassen. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich wie viel sich die Gastgeber in unserer Region antun, um die Gäste zufrieden zu stellen. Manche Ferienwohnungen in Alpbach sind besser ausgestattete als so viele Privatwohnungen. Räume aus Zirbenholz sind quasi Standard und Angebote wie Käse von der Alm, selbst gebackenes Brot, eigens produzierte Kräuterbadestangen als Geschenk oder ein liebevoll zubereitetes Frühstück von der Hausherrin höchst persönlich sind auch keine Seltenheit.

Neben den Holzhäusern ist Alpbach natürlich auch wegen der guten Infrastruktur so beliebt. Anbindung an das Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau mit 145 km Pisten, Langlaufloipen und Rodelbahnen und im Sommer idealer Ort für einen Wanderurlaub, denn mit der Sommerbergbahn geht´s zum Beispiel rauf auf 2.000 m mit einer anschl. leichten Gipfelwanderung auf´s Wiedersbergerhorn oder man startet eine der zahlreichen tollen Tageswanderungen in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden.

Alpbach Balkon Blick auf Alpbach

Alpbach Balkon Blick auf Alpbach


Eines ist fix. Alle, die einene erholsamen Urlaub in den Bergen suchen, die sind bei uns richtig. Halligalli gibt´s wo anders, bei uns gibt Urlaubsfeeling pur. Tirol pur!

Seit Dezember 2012 sind die Skigebiete Alpbachtal und Wildschönau miteinander verbunden und vermarkten sich unter dem Namen Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau. Für alle Skischulen war das natürlich auch eine tolle Sache, denn mit einem Schlag konnte jeder sein Angebot erweitern und seinen Skigästen noch mehr Abfahrtsmöglichkeiten anbieten. Zuerst mussten alle Skilehrer vom Alpbachtal auf die neuen Skipisten von der Wildschönau eingeschult werden und umgekehrt, aber wie das bei den Skischulen so üblich ist, war das alles recht stressfrei und kein Problem. Dass die Skischulen aus beiden Tälern alle an einem Strang ziehen, haben sie am Mittwoch dem 13. Februar gezeigt. 100 Skiprofis von insgesamt 9 Skischulen zeigten bei einer Skidemo am Böglerlift im Zentrum von Alpbach was sie drauf haben. Erstmals seit dem Zusammenschluss der beiden Skigebiete traten die Skischulen beider Täler gemeinsam auf.

9 Skischulen und 100 Skilehrer vom Alpbachtal und Wildschönau

9 Skischulen und 100 Skilehrer vom Alpbachtal und Wildschönau


Die neun Skischulen des Ski Juwels lieferten eine fulminante Ski-Show, die den 2000 Besuchern die klirrende Kälte vergessen ließ. Die Skilehrer zeigten ihr Können und lieferten ein einzigartiges Spektakel mit präzisen Wedel-Formationen und jeder Menge Akrobatik. Die Snowboarder begeisterten mit weiten Sprüngen durch die Flammen. Die erste „2-Täler-Ski-Show“ endete mit einem tollen Feuerwerk.
Großes Spektakel bei der Skidemo in Alpbach

Großes Spektakel bei der Skidemo in Alpbach


100 Skilehrer auf der Piste in Alpbach

100 Skilehrer auf der Piste in Alpbach


Snowboarder bei der Skidemo in Alpbach

Snowboarder bei der Skidemo in Alpbach


Nicht so groß, aber trotzdem sehenswert, sind die wöchentlichen Skidemos in Alpbach. Zwei Skischulen von Alpbach (Ski- und Snowboardschule Alpbach Aktiv und Skischule Alpbach-Inneralpbach) zeigen dort abwechselnd ihr Können und für unsere Skigäste ist das immer eine willkommene Abwechslung!

Linktipp:
Alle Fotos von der Skidemo in Alpbach vom 13.2.2013
Alle vier Skischulen im Alpbachtal
Alle fünf Skischulen in der Wildschönau
Alle Infos zum Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Das neue Skigebiet Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau wurde ja im Dezember 2012 eröffnet. Von Inneralpbach führt eine neue Gondel rauf auf den Schatzberg und verbindet somit die Täler Alpbachtal + Wildschönau. Wie die 145 km Pisten aussehen, das seht ihr hier in dem neuen Video. Leider fehlt das Skigebiet Reith im Alpbachtal, aber das wird doch hoffentlich noch folgen:

Viel Spaß und auf ein baldiges Wiedersehen im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Schneeschuhwandern ist so eine Sache. Auf der einen Seite ist ein richtiger Boom zu verspüren. Sogar die Handelskette “Hofer” (in Deutschland Aldi) hat neuerdings Schneeschuhe im Sortiment und diese werden verkauft “wie die warmen Semmel”. Und auf der anderen Seite hat Schneeschuhwandern immer noch ein sehr verstaubtes Image. Aussagen, dass Schneeschuhwanderungen langweilig und nur für unsportliche Leute seien, hört man nicht nur 1x. Gäste im Alpbachtal Seenland haben jede Woche die Möglichkeit an insgesamt drei Schneeschuhwanderungen teilzunehmen. Auch wenn die meisten Gäste bei uns Skifahren, freuen wir uns doch sehr, über die rege Teilnahme an den meist ausgebuchten Schneeschuhwanderungen.

Vorbei an kleinen Almen - Schneeschuhwandern in  Alpbach

Vorbei an kleinen Almen - Schneeschuhwandern in Alpbach


In Alpbach führt unser Hubert jede Woche die Gruppe der Schneeschuhwanderer an. Hubert ist gelernter Zimmerer, Bergwanderführer, selber so gut wie immer in den Bergen unterwegs und der perfekte Guide für unsere Gäste. Er zeichnet sich durch seine ruhige Art, seine Kenntnisse über alle Wege im Alpbachtal und seinen trockenen Humor aus. Er ist keiner, der mit Sprüchen um sich klopft, sondern mit ihm kann man so richtig nett ratschen und sein verschmitztes Lächeln sorgt immer für gute Stimmung.
Hubert kennt kein Pardon. Auch beim Schneesturm wird gewandert

Hubert kennt kein Pardon. Auch beim Schneesturm wird gewandert


Letztens im Büro haben wir erfahren, dass er nun eine ganz neue Route ausgewählt hat. Er fährt mit der neuen Verbindungsbahn, die seit Dezember 2012 das Alpbachtal mit der Wildschönau verbindet, bis zur Mittelstation “Pechalm” und von dort geht er mit der Gruppe rauf bis auf den Schatzberg. Wir waren alle ganz überrascht, denn das ist eine relativ steile Strecke. In seiner bekannten Art schmunzelte er nur und meinte: “Na, na des geht scho. Alle sind bis jetzt ohne Probleme mitgekommen”. Schau an, schau an, dachten wir uns…sind halt doch nicht so unsportliche Leute bei den Schneeschuhwanderungen dabei, wie sonst alle immer behaupten.
Auch Hunde sind bei der Schneeschuhwanderung Willkommen

Auch Hunde sind bei der Schneeschuhwanderung Willkommen


Geführte Schneeschuhwanderungen im Alpbachtal Seenland Winter 2012/2013
Alpbach
Geführte Schneeschuhwanderung inkl. Schneeschuhe & Stöcke jeden Donnerstag um 10.00 Uhr beim Tourismusbüro Alpbach. Teilnahme mit Alpbachtal Seenland Card kostenlos!
Anmeldung bis zum Vortag unter Tel: +43 (5337) 21200 30, Individuelle Touren mit Sepp Lintner: Tel. +43 (676) 6009885, http://www.bergsport-sepp.com oder eben mit dem Hubert Tel. +43 (699) 10545282

Brandenberg
Geführte Schneeschuhwanderung inkl. Schneeschuhe & Stöcke jeden Mittwoch um 13.00 Uhr beim Hotel Neuwirt. Teilnahme mit Alpbachtal Seenland Card kostenlos!
Anmeldung bis zum Vortag unter Tel: +43 (5337) 21200 80. Eine ausführliche Beschreibung von einer Schneeschuhwanderung in Brandenberg mit unserer Johanna Sappl findet ihr hier

Reith im Alpbachtal
Schneeschuhwanderung inkl. Schneeschuhe & Stöcke jeden Montag ab 13.00 Uhr bei der Reitherkogelbahn. Teilnahme mit Alpbachtal Seenland Card kostenlos!
Anmeldung bis Montag 10.00 Uhr unter Tel. +43 (5337) 21200 40

Am Freitag, 14.12.2012 wurde das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau feierlich eröffnet. Die Erwartungshaltungen an das neue Großskigebiet sind auf beiden Talseiten hoch.

Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau - neuer Verbindungslift

Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau - neuer Verbindungslift


Bereits bei der Anfahrt nach Inneralpbach, ist die Verbindungsbahn gut zu sehen. Die neue Achtergondelbahn führt direkt von der Talstation Pöglbahn hoch hinauf auf den Schatzberg und verbindet seit Freitag das Skigebiet Alpbachtal mit der Wildschönau. Die neue Bahn ging erstmals in Betrieb und bescherte den Regionen volle Skipisten und Großteils ausgebuchte Unterkünfte. Die erste Panne war leider auch gleich da, denn am ersten Tag ging für kurze Zeit die Gondel nicht und manch einer war dann richtig nervös, ob er denn ja wieder ins richtige Tal zurückkehren konnte. Was wir natürlich auch verstehen!

Und zur Geschichte:
„Zwischendurch gab es kleine Verzögerungen, aber zum Schluss ist der Zeitplan voll aufgegangen“, bestätigt Peter Hausberger, der Geschäftsführer der Alpbacher Bergbahnen. Um die vorgegebenen Limits zu schaffen, wurde den Zuständigen alles abverlangt. In nur sechs Monaten nahm das 13,5 Millionen Euro teure Projekt Gestalt an. „Eine perfekte Leistung des gesamte Teams“, wie Hausberger allen Beteiligten attestiert. Durch die neu gewonnen 145 Pistenkilometer und 47 Liftanlagen wird das „Ski Juwel“ unter die Top Ten von Tirols Skigebieten katapultiert. Die neue, zwei Kilometer lange Verbindungs-Skipiste vom Schatzberg zur Mittelstation sorgt für weiteres Skivergnügen. Am Eröffnungstag ließen es sich die Touristiker nicht nehmen, das neue Ski Juwel selbst zu testen. Ein erster Eindruck: „Die Schneeverhältnisse sind traumhaft, die neue Skipiste übertrifft selbst meine Erwartungen,“ schwärmt Obmann Michael Unger vom TVB Wildschönau. „Wir haben 145 Pistenkilometer, die wir stolz herzeigen können“.

Die Anstrengungen scheinen sich schon zu lohnen. Der Zusammenschluss löste bereits einen regelrechten Buchungsansturm aus. „Über 1000 Gäste haben die Angebote beider Skiopenings gebucht“, sagt Tourismus-Chef Markus Kofler von Alpbachtal Seenland. Überhaupt laufen die Buchungen für den Winter sehr gut an. Das bestätigen auch die Hoteliers beider Regionen. „Wir können heuer 30 Prozent mehr Buchungen für den Gesamtzeitraum verzeichnen“, freut sich Frank Kostner vom Hotel Galtenberg in Inneralpbach und streicht den spürbaren Nutzen des Großskigebietes hervor. „Die Gäste entscheiden sich schneller, buchen früher und sogar die schwachen Saisonzeiten sind bereits besser ausgebucht als im Vorjahr.“
Positiv überrascht ist auch Karin Nitz vom Kramsacher Sporthotel Sonnenuhr: „Einen Monat früher als bisher sind die ersten Buchungen angelaufen – wir haben auffallend viele Anfragen.“ Aber auch in der Wildschönau ist das Interesse am neuen Skigebiet deutlich spürbar. „Erfreulich ist, dass ehemalige Gäste, die auf Grund der Skigebietsgröße abgewandert sind nun wieder zurückkehren“, berichtet Jochen Fill vom Hotel Platzl in Auffach. Sehr positiv sehe man auch die damit ausgelösten Investitionen der Betriebe.

Verschneiter Skitag am Samstag im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau

Verschneiter Skitag am Samstag im Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau


Am Samstag wurde auf beiden Talseiten noch ordentlich gefeiert. Jede Menge Livemusik erwartete die Besucher in den Partyzelten, sowohl bei der Pöglbahn in Inneralpbach, als auch bei der Wildschönauer Schatzbergbahn. Dazu wurden die neuesten Ski-Modelle im frischen Schnee getestet. Das „Ski Juwel“ hält sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene ein abwechslungsreiches Großskigebiet bereit. Und trotzdem bleiben die Preise für das Skiticket günstiger als in anderen Skigebieten. „Größer, besser, billiger“, damit könne man sich am Markt behaupten, meint Kofler. Ein Tagesskipass in der Hauptsaison kostet für Erwachsene 39 Euro und für Kinder 19,50 Euro.

www.skijuwel.com

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